Unsere Sorgentiere

 

Diese Rubrik auf unserer Homepage gilt ganz besonders unseren „Sorgentieren“.

Sorgentier deswegen, weil sie das eine oder andere Problem haben und nicht für alle Menschen geeignet sind oder z. Z. nicht vermittelbar sind.

Das kann gesundheitliche oder verhaltensbedingte Gründe haben.

Es kann eine Infektion sein, eine Allergie, eine negative Vorgeschichte, eine körperliche Behinderung oder andere Einschränkungen, die dazu führen, dass sie bei der Vermittlung übersehen werden oder manchmal auch gar nicht gesehen werden möchten!

Aber gerade diese Tiere stehen unter unserer menschlichen Verantwortung und haben unsere Fürsorge und Zuwendung mehr als nötig.
Alle verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit und unser Bemühen für sie das richtige Zuhause zu finden, eine Vermittlung, für problembewusste Tierfreunde, die besonders tierliebe Hände und Herzen haben, zu ermöglichen.


Da es mit der Vermittlung unserer Sorgentiere oft länger dauert, freuen wir uns hier besonders über Tierfreunde, die eine Patenschaft übernehmen möchten!

 

 

Boomers (traurige) Geschichte

Leider hat Boomer am 08.03.18 den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten.

 

August 2017

Wir brauchen eure Hilfe!!!

 

Unser lieber Schäferhund Boomer hat seit einigen Tagen Probleme mit den Hinterbeinen, nun haben wir die schockierende Diagnose bekommen:

 

Boomer hat eine Nervenquetschung am hinteren Lenden- Kreuzbeinbereich und deshalb kein richtiges Gefühl mehr in den Hinterbeinen! Nun muss er ganz dringend ins CT, um zu sehen ob die für ihn notwendige OP Erfolgschancen hat! Wer kann uns finanziell unterstützen?

 

 

 Wir danken an dieser Stelle schon einmal allen Tierfreunden, die unseren Boomer durch ihre Spenden unterstützen. Es ist schön zu wissen, dass viele Menschen an ihn denken.

 

 

06. Oktober 2017

Es gibt Neuigkeiten!!! - Wir suchen für Boomer eine Pflege- oder Endstelle!!!

 

Heute hatten wir endlich den lang ersehnten Termin für das MRT! Boomer war ganz tapfer und hat alles brav über sich ergehen lassen!

Nun ist es so, dass Bommer`s Nervenquetschung entgegen unserer Befürchtungen nicht ganz so schlimm ist wie angenommen! Eine OP wäre zwar möglich, würde aber nicht viel bringen. Zudem wäre es ein zu großes Risiko für Boomer!

Boomer kann aber mit ganz viel Training wie Schwimmen, Laufen, Radfahren oder Joggen geholfen werden, dass sich seine Muskulatur wieder aufbaut und er somit auch wieder etwas besser laufen kann!

Da ruckartige Bewegungen wie Springen, Bälle oder Stöckchen holen Gift für ihn sind, suchen wir nun eine PFLEGE- oder am liebsten auch ENDSTELLE!

Boomer sucht Menschen die ihn ganz viel auslasten, damit er fitter wird, aber auch einen Platz wo er mal zur Ruhe kommen kann! All dies können wir ihm im Tierheim nicht bieten!

Wer kann Boomer einen Platz und die nötige Zeit schenken?
Er ist ein sehr lieber Schäferhund, kennt Autofahren und alle Grundkommandos, einfach ein absoluter Traumhund!
Mit kastrierten Hündinnen könnte er wunderbar zusammen leben!

Bei einer Pflegestelle würden wir alle aufkommenden Kosten übernehmen, so lange bis wir eine passende Endstelle für ihn gefunden haben!

 

Wer hat ein riesen Herz für unseren tollen Kerl???

 

 

19. Oktober 2017

Training, Training, Training

 

Boomer muss nun mehrfach am Tag kleine Runden gehen, damit sich seine Muskeln langsam wieder aufbauen.

Besonders sinnvoll wäre es auch, wenn er auf einem Unterwasserlaufband trainieren könnte.

 

Wir wollen Boomer natürlich alles zu Gute kommen lassen, was möglich ist und ihm hilft.

 

Noch wichtiger als die finanzielle Unterstützung wäre für uns und Boomer jemand, der sich Zeit für ihn nehmen kann, sich mit ihm anfreundet und Vertrauen aufbaut.

Vielleicht sogar jemand, der uns bei den Fahrten zu seiner Wassertherapie (in Salder) unterstützt!!!

 

Auch wenn wir versuchen für Boomer alles zu tun, so gibt es im Tierheim-Alltag natürlich immer noch mehr Sorgentiere und viel Arbeit mit unseren anderen Schützlingen.

 

Vielleicht mag uns jemand unterstützend zur Seite stehen???

 

November/Dezember 2017

 

Seit kurzem besucht Boomer regelmäßig das Unterwasserlaufband in der Tierklinik Salder um dort einen schonenden Muskelaufbau zu ermöglichen.

 

Auch hat sich für ihn eine liebevolle und sehr engagierte Physiotherapeuten gefunden, die unseren Boomer einmal wöchentlich in unserem Foyer trainiert und das sogar kostenlos!!!

(DANKE!!!)

 

Eine neue Gassifreundin hat sich auch gefunden, so dass er jetzt noch viel öfter seinen kleinen Strecken absolvieren kann.

 

All das ist nur möglich, weil so viele Leute an unseren Boomi gedacht haben und ihn mit Spenden unterstützen,

genau wie seine Paten, die regelmäßig dafür Sorgen, dass Boomers Spezialfutter und nun auch noch seine Medikamente bezahlt werden können.

 

Wir sind im Namen von Boomer unendlich dankbar für diese Unterstützung!!!

 

Januar 2018

 

Boomi hatte schon immer einen nervösen Magen. Der Alltag im Tierheim bedeutet trotz aller Fürsorge viel Stress für ihn. Er bekam schon lange Spezialfutter und diverse Mittel.

 

Seit einigen Tagen baut Boomi immer mehr ab.

Also ab in die Klinik. Blutbild. Ultraschall.

Und die harte Diagnose: Krebs - Metastasen in Leber/Milz -  nicht heilbar

 

Wir waren alle zutiefst schockiert und unglaublich traurig.

Hat dieser Hund nicht schon genug durch in seinem Leben??

 

Nun hieß es schnell handeln. Es war klar, Boomi hat nicht mehr lange Zeit auf dieser Welt, aber er ist schmerzfrei und soll es endlich noch einmal richtig schön haben.

Nach unserem Aufruf auf Facebook meldeten sich tolle Menschen, die Boomer noch einmal ein Zuhause geben wollten, obwohl sie wussten, dass es nur für kurze Zeit sein würde.

 

Trotz der knappen Zeit, mussten die Bedingungen für ihn stimmen...keine Treppen, ruhiger Haushalt, nicht viel allein sein müssen und keine anderen Tiere

 

Ein sehr liebes Pärchen aus Wolfenbüttel nahm sich Boomer an.

Wir alle sind unglaublich dankbar dafür.

 

...

 

 

Boomer schickt liebe Grüße aus seinem neuen Zuhause! Er fühlt sich pudelwohl und ist noch mal so richtig aufgeblüht- genau wie wir es gehofft haben!

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der neuen Familie, dass ihr ihm noch mal eine Chance auf eine schöne Zeit gebt!

 

Vielen Dank auch an Doris Isensee, die mit Boomer jeden Montag kostenlos die Physiotherapie gemacht hat! Es ist so toll dass es Menschen wie dich gibt!

 

Und auch einen Dank an das Team von der Klinik in Salder für die nette Betreuung und die tolle Wassertherapie- das hat Boomer sehr geholfen und ihm Spaß gemacht!

 

Zuletzt danken wir allen die den Beitrag von Boomer geteilt haben und so geholfen haben, dass er so tolle Menschen gefunden hat!

 

 

                                                                               Wir sind so froh dass es euch alle gibt!

 

 

 

 

08.03.18 Heute ist ein sehr trauriger Tag, auch wenn uns allen bewusst war, dass es eines Tages so kommen wird... Boomer hat seinen Weg über die Regenbogenbrücke angetreten und hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen.

 

Machs gut tapferer Kerl !!!

Vampi (Joey) & Öhrchen - eine ganz besondere Katzenfreundschaft

 

Update: Wir freuen uns sehr mitteilen zu dürfen, dass Joey und Öhrchen ein gemeinsames Zuhause bei Katzenfreunden gefunden haben. Wir bedanken uns herzlich bei Familie Heubner.

 

                       Joey und Öhrchen bei uns im TH

                 Joey und Öhrchen im neuen Zuhause

 

Öhrchen und Vampi kamen unabhängig voneinander ins Tierheim.

Katze Öhrchen wurde von Tierfreunden in einem erbärmlichen Zustand gefunden. Ihr ganzer Körper war mit festgetrocknetem Schlamm bedeckt und sie war stark unterkühlt. Der Tierarzt musste sie erst einmal baden um ihr überhaupt helfen zu können, da die Erdkruste um sie herum schon so fest und hart war. Schnell stellte sich auch heraus, dass ihre Ohren Verletzungen hatten und schon ein Teil abgestorben war, weshalb ihr heute auch beide Ohrspitzen fehlen und sie darum von uns liebevoll „Öhrchen“ genannt wurde. Ebenso hatte sie Probleme bei der Atmung und musste dadurch lange medizinisch behandelt werden. Uns Menschen fand sie in der ganzen Zeit tolerierbar, aber richtig Freundschaft schließen konnte keiner mit ihr.

 

Katerchen Vampi, kam ursprünglich als Kater „Joey“  zu uns ins Tierheim. Sein Frauchen konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern. Aufgrund seiner enorm langen Eckzähne, die man stets ein bisschen aus dem Mäulchen blitzen sieht, setzte sich schnell sein Spitzname „Vampi“ durch.

Er war uns gegenüber schnell offen und freundlich und zauberte jedem ein Lächeln ins  Gesicht, wenn er uns – bedingt durch chronisches Asthma – „angeschnorchelt“ hat und immer zum Kuscheln bereit war.

 

Nachdem Öhrchen soweit genesen war, war klar, dass sie nun langsam ein Katzenzimmer bei uns beziehen sollte und was lag näher, als die beiden ähnlich alten Katzen zusammen ziehen zu lassen?!

 

Nicht immer funktioniert die Katzenvergesellschaftung im Tierheim, wie auch privat. Manchmal weiß man, dass es zumindest in Ordnung für die Katzen ist, sich einen Raum zu teilen, manchmal klappt es leider gar nicht…

 

Nicht so bei Vampi und Öhrchen…

Öhrchen, die uns gegenüber zwar nett, aber nicht überschwänglich freundlich war, wurde zu Vampi mit in den Raum gesetzt (zuerst mit offener Tür, falls es gar nicht klappt).

Öhrchen sah Vampi  und es war wirklich filmreif. Sie rannte auf ihn zu und schmiss sich sofort an ihn ran und buffte ihn liebevoll mit ihrem Köpfchen an.

Vampi war kurz irritiert und fauchte sie, aufgrund der Überschwänglichen Begrüßung, als wären sie schon ewig Freunde, an…

Doch das war nur von kurzer Dauer und er guckte sich seine neue Mitbewohnerin genau an.

Seit diesem Tag, sind beide unzertrennlich. Sie schlafen oft nebeneinander und fressen auch zusammen.

Wenn Vampi, der uns Menschen ja sehr gerne mag, zu uns kommen will, bringt er immer seinen kleinen Schatten Öhrchen mit, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgt. Dadurch ist auch sie viel aufgeschlossener geworden.

 

Zu diesem wundervollen "Liebesglück im Alter" fehlt jetzt nur noch ein eigenes liebevolles und ruhiges Zuhause für die Beiden.

 

Wer kann sich vorstellen diese beiden tollen älteren Katzen bei sich aufzunehmen???

 

 

 

 

Hund Lennox

 

Lennox befindet sich auf einer privaten Pflegestelle. Ein kennenlernen ist kurzfristig nach Absprache möglich. Melden Sie sich bei Fam. Zajac Handy: 0171-357 8876.

 

 

Lennox hatte bisher nicht viel Glück in seinem Leben und erst recht keine artgerechte Haltung! Er kam als ängstlicher kleiner Hund in eine Familie, die es leider nie verstanden hat ihm Sicherheit und Geborgenheit zu geben.

Ganz im Gegenteil jeder Mensch in seiner Familie ging mit ihm anders um, er wusste überhaupt nicht woran er sich halten sollte. Herrchen, der seltener zu Hause war, behandelte ihn wie ein Baby, er durfte bei ihm im Bett schlafen und wurde von ihm verwöhnt. Die Kinder haben ihn oft geärgert und spielten vor dem an die Heizung angebundenen Lennox mit dem kleineren Zweithund. Frauchen die auch keine Zeit für ihn hatte, wollte das er gehorsam und unauffällig ist, hatte aber keine Ahnung wie das geht. Wie sollte er denn auch ruhig und gehorsam werden, wenn keiner Zeit hatte ihn zu erziehen, ihn ausreichend zu bewegen und zu beschäftigen. Lennox wurde immer größer und kräftiger und außer Herrchen konnte keiner mehr mit ihm regelmäßig und ausreichend Gassi gehen, was dazu führte das er immer schwieriger wurde.

Mit Artgenossen durfte Lennox nie Kontakt haben, dadurch flippte er im wahrsten Sinne des Wortes völlig aus, wenn er bei den wenigen sehr kurzen Spaziergängen welchen begegnete. Da Frauchen in solchen Situationen mit dem kräftigen Hund an der Leine völlig überfordert war, kam er fast gar nicht mehr raus. Die aufgestaute Energie in Verbindung mit der fehlenden Erziehung ließen Lennox im Umgang mit den Familienmitgliedern immer heftiger werden. Wenn ein Hund keine Grenzen kennen lernt, denkt er er ist selbst der Chef. Und als Chef kann man sich benehmen wie man will. Als erstes wurde er der Tochter gegenüber, die ihn oft geärgert hatte, sehr grob. Kurzer Hand wurde er dann an die Heizung gebunden und konnte sich nicht mal mehr in der Wohnung frei bewegen.

Da holte sich die Familie das erste mal Rat bei einer Hundeschule. Lennox war zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal ein Jahr alt. Leider haben sie nichts von dem, was ihnen dringend geraten wurde getan, um den Hund bzw. die ganze Situation besser in den Griff zu bekommen. Keine Zeit, keine Lust usw. Je älter Lennox wurde umso problematischer wurde die Situation in der Familie, zumal Herrchen die ganze Angelegenheit überhaupt nicht ernst nahm. Für ihn war Lennox immer noch sein Baby und bei ihm war Lennox auch immer ganz lieb,......... er durfte bei ihm ja auch machen was er wollte.

Nach und nach wurde die Situation nicht nur immer schwieriger, sondern auch gefährlich. Wenn ein so großer kräftiger Hund in der Familie das Zepter übernimmt und die Menschen nach hundeart maßregelt ............ dann kommt es unweigerlich zu Verletzungen. Den Rat und das Angebot den Hund abzugeben, um Schaden für alle zu vermeiden nahm die Familie leider nicht an. "Wir können unseren Lennox doch nicht weggeben, wir hängen so an ihm".Es kam wie es kommen musste und dem Hund kann man dafür eigendlich keinen Vorwurf machen. Er schnappte erst einmal bei der Tochter zu und einige Wochen später auch bei der Besitzerin, bei letzterer etwas heftiger. Da war auf einmal das Geschrei groß, der Hund muss sofort aus dem Haus, wir haben Angst vor ihm. So kam Lennox in das Tierheim Wolfenbüttel.

Seitdem hat er viel gelernt und ist ruhiger und gelassener geworden. Trotzdem ist Lennox wie man aus seiner Geschichte erkennen kann, nicht für Anfänger geeignet, er braucht hundeerfahrene Menschen, ohne Kinder, die ihm alles geben was er in seinem ersten missglückten Leben nicht bekommen hatte. Erziehung und Grenzen, Sicherheit und Liebe und vor allem Auslauf, bei genug Bewegung ist der große Kerl auch brav und zufrieden.Wenn Lennox einen Menschen ins Herz geschlossen hat, ist er ganz verschmust und lieb. Er kennt alle Grundkommandos aus der Hundeschule.

Wir sind selbstverständlich auch nach der Abgabe für Sie und Lennox da.

 

 

Wir laden herzlich ein am

27. Mai von 12 - 17 Uhr

zum Maifest im

Tierheim und

Tierschutzverein Wolfenbüttel e.V.

Am Rehmanger 14

38304 Wolfenbüttel

 

 

Tel. 05331 - 62022

Fax. 05331 / 887263

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